Archive for Mai, 2007

5 Tage, 4 Staaten, 3 Orte, 2 Zeitzonen, 1 Trip

Donnerstag, Mai 31st, 2007

Letztes Wochenende haben wir unseren Riesentrip gemacht. Am Freitag ging es los nach Las Vegas, wo wir eine Nacht im Soutpoint übernachtet haben. Früh am Samstag morgen ging es dann weiter zum Grand Canyon, geschlafen wurde dort in der Nähe. Am Sonntag Nachmittag und am Montag Morgen waren wir im Zion Nationalpark Wandern. Dannach stand schon wieder die Rückfahrt über den Valley of Fire Statepark nach Las Vegas auf dem Plan, wo wir die Nacht im Bellagio geschlafen haben! Den Dienstag haben wir dann noch für einen Besuch am Hoover Damm und die Heimfahrt genutzt.

Bilder findet ihr auf der rechten Seite, ein genauerer Bericht wir (hoffentlich) die naechsten Tage folgen! Morgen ist bei uns erst mal Bergfest angesagt, wir haben die Hälfte unseres Praktikums erreicht, ausserdem feiert Michael seinen 24 Geburtstag.

Wakeboarden

Donnerstag, Mai 24th, 2007

Das Ziel des letzten Wochenendes war der Lake Nacimiento, wo wir Wakeboarden waren.

Wie fuer fast alle Trips sind wir Freitags um 15 Uhr an der Firma abgefahren um noch im hellen unsere Zelte auf dem Campingplatz aufbaunen zu koennen. Den Abend haben wir dann gemuetlich mit Grillen und Lagerfeuer ausklingen lassen.

Am naechsten morgen war dann gegen 8 Uhr aufstehen angesagt. Wir hatten unser Boot auf 10 Uhr reserviert und konnten somit noch in aller Ruhe unsere Zelte abbauen, unsere Badesachen packen und uns mit Sonnencreme einkremen.

An der Vermietung angekommen ging es recht schnell. Jeder der das Boot fahren wollte musste ein wenige Papierkram erledigen, wir bekamen eine kurze (sehr kurze) Einweisung in das Boot und schon konnte es los gehen. Mit bei uns auf dem Boot waren Nelly und Steffen, die schon einige Male Wakeboarden waren und uns (blutigen Anfaengern) alles erklaeren konnten. Nachdem wir uns etwas von der Vermietung entfernt hatten konnte es auch schon los gehen. Ich durfte als erster ins Wasser. Bevor ich das aber konnte musste ich eine ganz andere Huerde ueberwinden. Ich musste es schaffen mit meinen riesigen Fuessen (45) in Steffens Wakeboard (Groesse 38-44) zu kommen, was ein richtiger Kampf war. Als ich dann hinter dem Boot trieb gab es schon die naechste Herausforderung: Starten aus dem Wasser. Das funktioniert so, dass man hinter dem Boot treibt, welche ein ganz wenig Fahrt aufnimmt. Wenn mann sich “bereit” fuehlt um zu starten ruft man “Hit It” und dann gibt der Fahrer gas. Dann heisst es sich gut (!!) am Seil festheben und versuchen das Board in Fahrtrichtung zu bekommen und zu stehen.



 

Bei mir hat es in der ersten Runde noch nicht so richtig klappen wollen (wie bei den anderen “Anfaengern” uebrigends auch nicht), ausserdem musste ich nach 10 min im Wasser abbrechen da meine Fuesse einen kompletten Blutstau hatten und zu sehr schmerzten. Nach mir war Nelly an der Reihe, sie zeigte uns dann auch gleich mal wie das richtig funktioniert. Auf Nelly folgte Steffen. Da Steffen davor immer gefahren war, uebernahm ich nun das Steuer des Boots, was auch richtig gut klappte.



 

Steffen hat am meisten Erfahrung beim Wakeboarden, von ihm ist auch das Sprungbild in meiner Galerie. Nach vielen missglueckten Versuchen meiner Mitbewohner war dann auch ich irgendwann wieder an der Reihe und schaffe es beim 3. oder 4. Versuch aufzustehen.Wenn man dann mal auf dem Board steht geht das Fahren recht einfach. Am Ende des Tages schaffte ich sogar kleine Spruenge ueber die Wellen des Bootes. Die Dauer auf dem Wakeboard selbst war bei mir leider durch meine Handmuskeln (die nicht vorhanden sind) begrenzt. Nach 5 oder 10 Minuten hatte ich keine Kraft mehr um mich weiter festzuheben.



Gegen 18 Uhr mussten wir unser Boot dann wieder zurueckgeben. Auf der Heimfahrt legten wir noch einen kleinen Essensstopp ein und waren dann bis 22 Uhr zuhause.

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Kurioses Amerika

Freitag, Mai 18th, 2007

Heute Abend hat die Tochter eines Mitarbeiters ihre Entlassfeier von der Schule. Das hier ist der Kuchen den sie dazu geschenkt bekommt.





 

Reiss die Huette ab - oder: Yosemite Nationalpark

Freitag, Mai 18th, 2007

Jaa, wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt waren wir letztes Wochenende im Yosemite Nationalpark und ich kann euch sagen es war einfach nur genial.. aber nun von Anfang an. Los gegangen ist es mal wieder freitags um 3 Uhr. Meine Mitbewohner und ich hatten beschlossen mit unserem Passat zu fahren, die restlichen 7 deutschen Interns hatten sich einen Minivan gemietet um zum Nationalpark zu kommen. Nachdem wir alle Platzprobleme erfolgreich gelöst hatten (der Kofferraum des Vans war dann eben doch nicht groß genug um alles Bier und die sonstigen Sachen aufzunehmen) konnte es auch schon losgehen. Ein Mitarbeiter von Veeco hatte uns am Vormittag noch einige Routentipps gegeben und so konnten wir die ganze Strecke staufrei zurücklegen. Nach einigen, gegen Ende der Fahrt sich mehrenden Pinkelpausen kamen wir dann auch am Rande des Nationalparks an. Leider wussten wir nicht so genau wo denn nun das Haus sein sollte das wir 4 Tage vorher im Internet gebucht hatten und vor allem woher wir die Schlüssel bekommen sollten. Glücklicherweise konnte uns schon das erste Hotel in dem wir fragen weiterhelfen. Unsere Schlüssel fanden wir dann in einem großen Briefumschlag vor der Rezeption der Häuseranlage, da diese bereits geschlossen hatte. 

Also wir dann am Haus waren, waren wir im wahrsten sinne des Wortes aus dem Häuschen. Wir hatten zu 15. (4 andere Leute von Veeco waren auch mit von der Partie) ein Haus für 12 Personen gebucht, die Beschreibung des Hauses im Internet war schon viel versprechend, aber was wir vorfanden übertraf all unsere Erwartungen. Wir bekamen eine kleine Villa mit 4 Schlafzimmern, 3 Bädern, Whirlpool, Kamin, Fernseher, Stereoanlage, riesigem Wohnzimmer & Küche, Tischkicker und und und….Den Abend verbrachten wir damit alle Angenehmlichkeiten des Hauses voll auszunutzen. Wir schafften es sogar uns zu 11. in den Whirlpool zu drücken, was dann aber nicht mehr ganz so gemütlich war.  



 

Natürlich hatte dann nach diesem Abend der ein oder andere Schwierigkeiten am nächsten Morgen rechtzeitig aufzustehen und so schafften wir es dann doch mit einer Stunde Verspätung Richtung Yosemite Valley (der eigentliche Nationalpark) loszufahren. Dort angekommen mussten wir mit dem Bus zum Anfang unserer Wanderroute, dem Upper Yosemite Falls Trail, fahren. Gut wie wir sind schafften wir es schon nach 100m im Wald nicht mehr zu wissen wo wir hinsollten. Ein Schild für die Route zeigte mitten in den Wald. Schon nach einigen Metern erkannten wir dass das wohl nicht der richtige Weg sein konnte. Ein teil der Gruppe lies sich aber nicht davon abhalten und beschloss einfach weiterzugehen. Ich drehte mit einigen anderen wieder um und ging zurück auf den Weg. Nach einigem Gesuche fanden auch wir den richtigen Weg und trafen dort sogar auf die anderen die sich durch das Dickicht geschlagen hatten. Nun konnte es also losgehen in Richtung Gipfel. Nachdem wir in einer 3/4 Stunde den 3. Bilderstopp (von 10 min Länge) gemacht hatten, beschlossen Steffan und ich schon mal vorzuwandern. Auf der Hälfte des Weges konnten wir dann den ersten Ausblick über den Upper Yosemite Fall genießen. 



 

Der weitere Weg bis zur Spitze stellte sich als weit anstrengender als der erste Teil heraus. Da wir morgens ja etwas später losgekommen sind mussten wir den zweiten, steileren und schattenfreien Teil in der Mittagssonne zurücklegen. Mit vielen kurzen Pausen in dem wenigen Schatten den es unterwegs gab legten wir dann auch diesen Teil zurück und konnten die Aussicht von der Spitze des Wasserfalls genießen. 



 

 Auf unzählige Fotos und eine Pause mit Nickerchen folgte der Abstieg in Rekordzeit. Für die Strecke die wir bergauf mehr als 3 Stunden gebraucht hatten, benötigten wir auf dem Rückweg nur noch 2 Stunden. Daheim angekommen war als erstes großes Duschen angesagt und schnell bildeten sich vor unseren 3 Bädern kleine Schlangen. Da einige dann sogar meinten sie müssten nach der anstrengende Wanderung in die Badewanne ging auch unser Warmwasser recht schnell zu ende und so musste auch ich eine kalte Dusche nehmen. Um das Abendessen hatten sich an diesem Tag John und Brynjar (ein Ire und ein Isländer) gekümmert. Sie machten ein BBQ wie wir es zuvor noch nicht gesehen hatten. Steaks (was auch sonnst) mit selbstgemachter Pilzsosse, Salat, Kartoffeln mit Gemüse und Pilzen (auf 2 Arten zubereitet: Auf dem Grill und in der Pfanne) und zum Nachtisch ein Erdbeerkuchen. Da nach der Wanderung alle etwas erschöpfter waren gingen wir an diesem Abend (natürlich nicht ohne noch einmal im Whirlpool gewesen zu sein) gegen Mitternacht schlafen. 



  

Sonntagmorgen war nach einem Frühstück im Stehen der unangenehme Part des Aufenthalts in dem Haus angesagt: Aufräumen. Das Haus musste bis 11 Uhr vom Müll befreit und die Küche sauber sein. Kaum zu glauben aber wahr, wir schaffen es tatsächlich unser Chaos innerhalb von 1,5 Stunden zu beseitigen und konnten uns so pünktlich um 11 auf den Weg in Richtung Glacier Point. Das ist ein Aussichtspunkt von dem aus man eine gigantische Aussicht über das ganze Tal hat. Auch hier war es unumgänglich unzählige Bilder zu machen. Das letzte Ziel des Tages waren die bis zu 3000 Jahre alten Mammutbäume (Stammumfang bis zu 27m!!!) in der Nähe des Ausgangs des Nationalparks. Auf dem Weg dorthin konnten wir es uns aber nicht verkneifen mit dem wenigen, noch nicht geschmolzenen Schnee einige Gruppenbilder zu machen. 

 


 

Leider hat mein Foto einen Selbstauslöser von nur 10 Sekunden und der Schnee was auf einer Erhöhung auf der anderen Seite der Strasse…. :-) 



 

Gegen 5 Uhr hatten wir dann auch die Mammutbäume gesehen und konnten uns auf den Rückweg machen. Als wir (meine Mitbewohner und ich) wieder daheim angekommen waren und gerade dabei waren unsere Taschen auszuräumen bekamen wir einen Anruf von dem Minivan. Ihnen ist der Sprit 200m vor der Autobahnausfahrt ausgegangen, ob wir nicht etwas bringen können. Mann muss dazu sagen, dass wir hier immer Mietwagen immer mit einem “Spritpaket” mieten, d.h. man muss das Auto nicht voll tanken bevor man es abgibt. Naja, in unserem Fall wäre der Plan fast aufgegangen. Also sind Johannes und ich noch einmal losgefahren und haben mit einem Orangensaftkanister 3L Benzin geholt. Unterwegs riefen uns die anderen dann noch an, dass sie ihr Auto voll von der Autobahn herunter geschoben hatten (dazu muss man es auf eine Brücke hoch schieben die über die Autobahn geht) und nun am Straßenrand stehen. Nachdem wir die ersten 3L “getankt” hatten sprang der Wagen immer noch nicht an (er stand etwas schräg) und wir mussten noch einmal los fahren und weitere 3L “tanken” um den Wagen zum Laufen zu bekommen. 



  

 

Mit laufendem Motor konnten nun auch die anderen den letzten Kilometer bis zu unserer Appartmentanlage zurücklegen und unseren Ausflug in den Yosemite Nationalpark zu einem Abschluss bringen.

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Neue Bilder

Montag, Mai 7th, 2007

Nachdem sich in letzter Zeit nicht so viel auf meiner Homepage getan hat, habe ich es nun endlich einmal geschafft die Bilder des vorletzten Wochenends auf meine Homepage zu stellen. Freitags waren wir auf der Farewell-Party von Marc, ein Mitarbeiter von Veeco. Er war bereits mit uns im Death Valley und geht nun fuer 3 Wochen nach Afrika und macht dort eine Rundreise. Allein die Tatsache dass er 3 Wochen dort hin geht ist fuer Amerika sehr ungewoehnlich, da man meistends gar nicht so viel Urlaub hat.

Samstags ging es dann gleich weiter. Um 11 Uhr war Treffpunkt am Strand von Santa Barbara. Steffen und Matthias feierten dort gemeinsam ihren Geburtstag. Am Strand dort sind jede Menge Volleyballnetze aufgebaut. Deswegen war der ein oder andere fast die ganze Zeit mit Spielen beschaeftigt. Ich fuer meinen Teil habe mich auch voll verausgabt und den Schlaf der vergangenen Nacht nachgeholt. Da es sehr bewoelk und nebelig war (man konnte keine 100m aufs Meer hinaussehen) hielt es auch niemand fuer noetig sich einzukremen. Ich bekam dafuer prompt die Quittung in Form eines (zum Glueck)leichten Sonnenbrands auf der Wade und den Kniekehlen.

Sonntags ging es dann noch nach Ventura zum (Mini)-Golfen. Wie ihr auf den Bildern sehn koennt ist es eine sehr schoen gestaltete Minigolfanlage mit 2x 18 Loechern, die wir dann auch alle gespielt haben.

Dieses Wochenende war hier auch wieder einiges los. Donnerstags waren wir Downtown in Santa Barbara. Freitags hat ein anderes (deutsches) Appartment zu Pizzabroetchen mit anschliesendem gemuetlichen Beisammensitzen eingeladen. Am Samstag mussten wir uns auch nicht weit von unserem Appartment weg bewegen. Eine Deutsche die hier Studiert feierte 3 Appartments weiter in ihren Geburtstag.

 

 Soo, das wars erst mal wieder von mir. Als weitern Ausblick:

- dieses Wochenende gehts zum Yosemite Nationalpark

- das Wochenende darauf (19.5) gehts dann Wakboarden. Steffen (ein alter Intern) hat das schon vor 1,5 Monaten organisiert. Wir werden an einen See fahren wo wir uns 2 Boote gemietet haben und dann selbst fahren koennen.

- vom 25.5 bsi zum 29.5 werden wir eine langer Tour nach Las Vegas, zum Grand und zum Brice Canyon machen.