Archive for April, 2007

Gaestebuch online

Montag, April 23rd, 2007

Jaa, ich hab es geschafft und auch ein kleines Gaestebuch eingerichtet. Nun seid ihr dran, immer brav schreiben!

Ihr findet es rechts in der Leiste unter Bilder –> Gaestebuch oder hier.

 

Kurioses Amerika oder: Alkohol anlangen verboten

Sonntag, April 22nd, 2007

Jetzt muss ich mal noch schnell ein kurioses Erlebnis mit euch Teilen, dass ich am Freitag gemacht habe. Am Freitag Abend sollte es bei uns Bowle geben und dafür braucht man natürlich auch Wein. Wein gibt es in dem örtlichen Supermarkt “Albertsons” natürlich in Mengen und zu anständigen Preisen. 

Als wir das letzte Mal dort Wein kaufen wollten hatte uns der Verkäufer schon darauf hingewiesen, dass man dort nur Alkohol kaufen darf wenn man eine California ID hat (ähnl. Personalausweis) und hat uns den Wein nicht verkauft. Da wir das nun wussten sind wir extra zusammen mit Andreas (der seine ID schon hatte) einkaufen gegangen. Nun habe ich aber leider leider den Fehler gemacht und habe die Weinflasche selbst auf das Band gestellt. Als es dann darum ging den Ausweis zu zeigen hat Andreas natürlich seine ID gezeigt. Auf einmal wollte der Verkäufer auch meine ID sehen. Hab ihm dann gesagt dass ich nur nen deutschen Ausweis hab. Daraufhin meint er, er kann uns den Wein leider nicht verkaufen, weil er von jedem der den Wein angelangt hat die ID sehen muss. Da ich natürlich keine ID vorzeigen konnte gab es den Wein nicht. Das ende vom Lied war dann, dass Andreas noch mal allein in den Supermarkt ist, noch mal den Wein aus dem Regal genommen hat und dann alleine bezahlt hat…. 

Ein paar andere Interns haben mir nun erzählt, dass sie auch schon etwas ähnliches erlebt hatten. Sie haben zu 2. Bier gekauft und einer hat seinen Ausweis vorgezeigt. Als nun der andere das Bier nehmen wollte, um es zum Auto zu tragen, bekamen sie auch gleich eine Rüge… 

Ihr seht also, manchmal sind die Dinge schon etwas anders hier in Amerika :-)

Fortsetzung - Death Valley

Sonntag, April 22nd, 2007

Sooo, nach einigen Faulen Tagen komm ich nun endlich mal noch dazu die Death-Valley Geschichte fertig zu schreiben.  Nach einigen Kilometern wurde der Canyon dann wieder breiter und bald schon mündete unser “Feldweg” wieder auf die normale Strasse. Von dort aus war es dann noch etwa eine halbe Stunde bis zu unserem Campingplatz. Auf dem Zeltplatz angekommen, gab es gleich die nächste Herausforderung für uns. Es ging ein starker Wind und wir mussten unsere Zelte für die Nacht aufbauen. Nachdem wir auch diese Hürde genommen hatten (einige waren danach recht entnervt) konnte man zum gemütlichen Teil des Abend übergehen, dem BBQ. Nach etlichen Steaks und Bierchen ging dann auch der Abend zu ende und ich fiel erschöpft in meinen Schlafsack. Glücklicherweise hatte der Wind bis dahin schon nachgelassen und ich konnte ungestört durchschlafen. 

Am nächsten Morgen ging es dann um 9 Uhr weiter, zu den Sanddünen. Nach einem 1,5 sündigen Spaziergang durch die Dünen war es mal wieder Zeit zu tanken, da die Offroadstrecke doch einiges an Sprit gebraucht hatte. Danach hatten wir noch vor an einen Wasserfall (evtl. auch ausgetrocknet, keine Ahnung) zu fahren. Leider hatten wir aber das glück einen der wenigen Regenfälle im Death Valley mit zu erleben, also fiel das aus (wir hätten dort hin noch ca. 1,5km laufen müssen) und wir machten uns direkt auf die Heimreise. Auf dem Weg nach Hause machten wir noch an einer riesigen Orangenplantage stopp und kauften uns richtig frische Orangen. Der Vorteil der verfrühten Heimreise war dann dass wir bereits gegen 18.30 wieder daheim waren und so genug Zeit hatten um unsere Sachen wieder aufzuräumen und die Mietwagen zurückzugeben.

 Zu den Bildern

It never rains in California

Freitag, April 20th, 2007

dachte ich zumindest…

aber nun bin ich schon zum 2. Mal nass geworen… steh ich doch heute morgen auf und es regnet…. aber immerhin, es hat schon wieder aufgehoert. Und die Ammis hier sind alle total aus dem Haeuschen, da es in den Bergen geschneit hat. Mein Scheff hat mir gesagt, dass das normal Grund genug ist, dass sich einige frei nehmen und in die Berge fahrn - Schnee ist hier eben was seltenes!

Death Valley

Dienstag, April 17th, 2007

Das letzte Wochenende haben wir im Tal des Todes, dem Death Valley verbracht, und ich kann nur WOW sagen, ich komm immer noch nicht aus dem Staunen herraus, es war einfach gigantisch.

Aber nun von Anfang an. Am Freitag sind wir kurz nach 3 Uhr mit 21 Mann (14 Interns und 7 Veeco Mitarbeiter) und 5 Jeeps in Richtung Death Valley aufgebrochen. Unser erstes Ziel war Ridgecrest (ca 100km vom Death Valley entfernt), wo wir gegen 8 Uhr unsere Zimmer im Motel 6 beziehen konnten. Den Abend haben wir noch mit einem Abendessen bei Dennys (beinahe Fast-Food) und etwas Bier ruhig ausklingen lassen, da es am nächsten frueh losgehen sollte.

6.30 War die grausamme Uhrzeit an der ich am Sa aufstehen musste um noch Zeit zu haben bevor es um 7 Uhr wieder losging in Richtung Death Valley. Der erste Stopp war das Schild am Anfang des Nationalparks, wo natuerlich erst einmal das obligatorische Gruppenfoto gemacht werden musste.

Der nächste Stopp war dann am Mosaic Canyon. Auf dem Weg dorthin konnten wir unsere Allrad-Jeeps, das erste mal ein wenig ausreizen, da der Weg in den Canyon nur geschottert war. Der Canyon selbst, war dann aber nur zu fuss erkundbar, also waren wir auch noch 1,5h wandern. Nach einer weiteren Stärkung (jedes Auto hatte mindestends eine riesen Kühlbox im Kofferaum) machten wir uns dann auf den weg zum Badwater. Das ist ein winziger See an der tiefsten Stelle des Death Valley (-86m). Da das Death Vally früher ein mal ein Meer war, ist der See salzig (deswegen auch Badwater - Ungeniesbar).

Auf dem Rückweg vom Badwater haben wir einen kurzen Zwischenstop am Devils Golf Course eingelegt und sind dann über den Artists Drive gefahren, eine kleine gewundene Straße entlang der Berge, die hier stellenweise sehr farbenprächtig waren.

Nach einem Abstecher zur Tankstelle ging es dann los zu meinem persönlichen Höhepunkt des Tages, der Offroad-Fahrt (45km) durch den Titus Canyon. Gleich zu Beginn der Strecke hatte der Jeep der anderen (Veeco Mitarbeiter) einen Platten. Also war erst einmal Reifenwechseln angesagt. Da das Ersatzrad des Jeeps, milde gesagt, ein Witz war (hatte etwa Motorrad größe) sind diese dann, gefolgt von einem 2. Jeep, umgekehrt und direkt zum Campingplatz gefahren. So sind wir dann nur noch mit 3 Jeeps weitergefahren. Die Strecke wurde immer schmaler und wand sich langsam in die Berge hinein. Als es dann auch noch anfieng zu hageln (jaa, wirklich, aber nur kleine Körner) und zu regnen waren wir über unsere Allradfahrzeuge sehr froh. Nach ca. 30km erreichten wir dann Leadville, eine Geisterstadt (eigentlich eher Geisterdorf, dort standen 3 Blechütten) am Anfang des Canyons. Auf den üblichen Bilder-Stopp folgte dann die Weiterfahrt im Titus Canyon. Die Felsen kamen immer näher und schon bald fuhren wir dann auf einem Weg, kaum breiter als das Auto.

 - Fortsetzung folgt -